Um mich herum

28 Jul

Man könnte sagen: Ich habe ständig Kinder um mich: Auf der Arbeit sowieso, hier zu Hause (all unsere Nachbarn haben mindestens eines, unsere direkten Nachbarn sogar 3 kleine), bei Familien- und anderen Feiern.

Ich sehe, wie sie von ihren Eltern gedrückt, geknuddelt, geliebt werden. Wenn sie im Kindergarten abgeholt werden oder wie gestern, wenn wir alle auf der Straße vor unserem Haus sitzen.
Höre Sätze wie „Ich hab dich lieb“ oder „Ach was, mit drei Kindern ist das nicht zuviel, ich genieße das“.
Und werde von ihrem Sohn M. gefragt „Warum habt ihr denn keine Kinder? Macht doch mal welche“.

Manche sehe ich aber auch, die schon mit 3 Monaten „abgegeben“ werden. Oder die immer wieder zu spüren und hören bekommen, dass sie nerven.

Und spüre im gleichen Moment, wie sich mein Bauch zusammenkrampft, weil er sich gerade wieder auf das vorbereitet, was er die letzten 24 Monate auch schon getan hat.
Es tut weh. Seelisch und körperlich.

Mein Mann tröstet mich immer, ist immer für mich da. Das tut gut.

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