3 Wochen

19 Apr

Heute wird die Muggelina drei Wochen alt. Bewegende drei Wochen. Schöne drei Wochen. Aber auch teilweise anstrengende drei Wochen. Seit einer Woche nämlich ist die Maus sehr unzufrieden, weint viel, schreit sich manchmal sogar so sehr in Exstase, dass wir sie sehr schwer beruhigt bekommen. Auch wenn wir alles abgeklappert haben: Hunger, volle Windel, Bedarf nach Nähe, quälende Püpse und Bauchweh und andere Dinge, die ein Baby stören können.

Instinktiv haben wir es bisher aber immer gut hinbekommen.
Die Maus hat mittlerweile einen 3 Stunden Rhythmus…manchmal schläft sie aber auch 4 Stunden am Stück.
Immer öfter bleiben aber auch ihre Augen auf und sie schaut aufmerksam ihre nahe Umgebung an.
Wickeln mag sie gar nicht, da wird auch gerne mal wie am Spieß geschrien.

Aber wenn sie dann an meiner Brust oder auf Papas Arm doch endlich Ruhe gefunden hat, dann zuckt sie im Schlaf, die Augen bewegen sich schnell hin und her, sie gibt Geräusche von sich, mit denen sie erzählen zu erscheinen mag, was sie alles so zu verarbeiten hat.

Nur die letzten Tage ist sie beim Stillen immer sehr unruhig, trinkt hastig, schläft danach 10 Minuten, wird dann wieder wach und schreit, will dann wieder an die Brust und kommt ganz schwer zur Ruhe.
Und dann kommt das Gefühl auf, ich bekomme sie nicht richtig satt.

Und das nagt an mir.

5 Antworten to “3 Wochen”

  1. evizentrum 19. April 2011 um 12:06 #

    Das hab ich auch sooo oft gedacht, aber es stimmte nie! Nach einer Weile kam ich immer auf den wahren Grund und das Stillen war nie das Problem gewesen Im Gegenteil: Das einzige, was zuverlässig hilft, dass das Baby sich beruhigen kann.

    Dein letzter Absatz hört sich für mich nach typischen Einschlafschwierigkeiten an. Als würde sie gern einschlafen wollen aber schafft es nicht und versucht halt mit Stillen immer wieder ins Land der Träume zu kommen. Oder sie wacht davon auf, dass sie aus Versehen losgelassen hat. Versuch mal dich mit ihr zum Stillen ins dunkle Zimmer zu setzen. Vielleicht schafft sie dann besser einzuschlafen.

    Tragetuch oder Bondolino würde in der Situation sicher auch helfen. Ich weiß nicht ob du dich damit schon auskennst. Bei mir kam die Trageberaterin nach Hause das war sehr hilfreich. Ohne Bondolino hätten meine Nerven die ersten drei Monate definitv nicht überlebt.

  2. Nala_verstrickt 19. April 2011 um 14:37 #

    Die Milch reicht bestimmt. Lass doch noch mal Eure Hebamme drauf schauen, vielleicht schläft die kleine Maus zu schnell an der Brust ein. Wir haben dabei die Fußsohlen massiert, dann ist es nicht ganz so bequem und sie schläft nicht so schnell ein🙂

  3. Chrizzo 19. April 2011 um 21:29 #

    Hach, die beiden Vorschreiberinnen haben schon ganz tolle Ratschläge! Du hast garantiert genug Milch. Alle Neugeborenen machen dies oder eine ähnliche Phase irgendwann nach der Geburt durch. Meist nimmt das Schreien sogar bis zum dritten Monat noch zu, um dann abrupt besser zu werden. Die kleine muss sich erst noch daran gewöhnen, dass sie jetzt nicht mehr in Deinem Bauch ist. Ich denk an Dich, lieben Gruß da lass

  4. Schnecke 21. April 2011 um 20:29 #

    Du hast bestimmt genug Milch. Vielleicht hilft es ihr, wenn du dich beim Stillen mit ihr an einen ruhigen Ort zurückziehst, damit die kleine Maus dann ganz entspannt trinken kann. ohne abgelenkt zu werden. Macht euch nicht verrückt, sprich doch noch mal mit deiner Hebamme, sie kann dich da sicherlich beruhigen.
    Ganz liebe Grüße auch an die kleine Maus. Sie ist wirklich zuckersüß.

  5. schlimpi 26. April 2011 um 10:08 #

    so
    ein Ultimativer Milchtipp:
    jeden Mittag ein Glas Weizen alkfrei oder auch ein Dunkelbier … wenn du das n zeitlang machst, wirst du merken, das du eins mit sicherheit nicht zu wenig haben wirst – Milch

    sonst noch Tipps? Gerne per Mail!
    GLG!
    [und schüttel erstmal diese Ängste ab so gut es geht und hör auf dein echtes Bauchgefühl!]

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